strahlende orte
April 27th, 2006 by mrkz
den typischen stromleitung-zerfallenefabrik-dirty-tapetenfetzen-stil kennt man ja aus jüngerer gestaltungsvergangenheit. doch das hier ist anders. 20 jahre nach dem tschernobyl-desaster waren im oktober vorigen jahres 7 künstler aus moskau, minsk und berlin in der geisterstadt unterwegs um ihre arbeiten an und in gebäuden zu hinterlassen und an den verheerenden unfall zu erinnern. konstatin danilov, denis averyanov, ivan malakhov, tobias starke und kim köster hinterließen ihre arbeiten an den wänden. festgehalten wurden diese von sergey abramchuk und niels grugel (foto&film).