und wenn ich tod bin…

January 11th, 2006 by mrkz

nix bild “Es passt in unsere dynamische Zeit, dass man die sterblichen Überreste unserer Mitmenschen nicht nur auf einem Friedhof bestattet, und man dabei nicht weiss, wie oft man ihn besuchen kann, weil man entweder den Wohnort wechselt, oder gesundheitlich nicht in der Lage ist, zum Grab der Verstorbenen zu kommen…” das steht in der einleitung von Algordanza; warum man sich nach dem ableben verbrennen und zusammenpressen lassen solle. das schweizer unternehmen hat sich auf die herstellung von synthetischen diamanten aus menschenasche spezialisiert. eigentlich kein großes problem. kohlenstoff haben wir ja genug. und dann braucht man nur mehr so um die 1500°C und bis zu 6 Gigapascal(yeah). ein, zwei wochen warten…fertig! die einzige hürde zum reinen glanz ist aber noch nicht beseitigt. denn sarg und kleidung hinterlassen im künstlich hergestellten edelstein einen leichten schleier. nackt verbrennen geht (noch) nicht. die kosten sind auch (noch) ein entscheidender faktor…den erbsengroßen halbkaräter gibts um circa 6.000 franken (~3870 Euro). matriell gesehen ist man dann allerdings nur einen bruchteil der herstellungskosten wert…

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